SPD Aachen-Ost mit verjüngtem Vorstand
Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung hat die SPD im Aachener Osten Mathias Dopatka zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 28-jährige war bis Ende Januar noch Vorsitzender der Aachener Jungsozialisten und sitzt seit vergangenem Jahr im Aachener Stadtrat. Dopatka folgt damit auf Peter Combächer, der seit 25 Jahren dem Ortsverein vorstand und nun zugunsten einer Erneuerung auf eine weitere Kandidatur verzichtete. Der Ortsverein dankte ihm herzlich für die geleistete Arbeit und wird auch weiterhin mit seiner Unterstützung rechnen können.
Zur Seite stehen Dopatka Hildgarde Lisse und Hermann Hartong als Stellvertreter, sowie Mac Ahrweiler (Kassierer), Dr. Tobias Kronenberg (Schriftführer) und Halice Kreß-Vannahme (stellv. Schriftführerin). Ergänzt wird der Vorstand von 10 Beisitzer/innen und zwei Revisorinnen (s.u.).
Als erste Zielmarke steht für den neu gewählten Vorstand die Landtagswahl an. „Unser Ziel ist es nicht nur die Wahlkreise direkt zu gewinnen, sondern vielmehr auch langfristig die Wahlbeteiligung zu erhöhen.“ meint Mathias Dopatka. „Viele Menschen fühlen sich mit ihren Problemen allein gelassen. Hier müssen wir ansetzen und auf die Bürger zugehen.“
Dass dies gelingen kann ist sich Hermann Hartong sicher. Er verweist auf den Stimmbezirk Kongressstraße, in dem unter anderem durch intensive Hausbesuche sowohl die Beteiligung an den Briefwahlen, als auch in den Wahllokalen bei der letzten Ratswahl gegen den städtischen Trend gestiegen ist. „Auch unsere vielen Veranstaltungen im Viertel, beispielsweise die Fraktion vor Ort im Haus für Identität und Integration oder unsere Diskussion zum Thema Mindestlohn, haben hierzu beigetragen.“ ergänzt Hildgarde Lisse. Mit ihrer Wahlkreiskandidatin für Aachen Süd, Claudia Walther, ist der Ortsverein sehr zufrieden. „Claudia ist genau die richtige Kandidatin für unser Viertel.“, unterstreicht Mathias Dopatka. „Mit ihren Schwerpunkten Bildung und Integration kann sie in Düsseldorf helfen die Probleme hier vor Ort erfolgreich anzugehen.“
Konkret in Aachen erhofft sich der Ortsverein viel von einem möglichen Regierungswechsel in Düsseldorf, gerade im Bildungsbereich und bei der Kinderbetreuung. Mathias Dopatka hierzu: „Der Sozialplan der Stadt Aachen hat unterstrichen, dass in vielen Punkten der Aachener Osten noch immer ein sozialer Brennpunkt ist. Gerade darum ist es uns wichtig Kindern alle Chancen zu geben und ihnen kostenfreie Bildung, vom Kindergarten bis zur Hochschule, zu ermöglichen. Mumpitz wie das KiBiz-Gesetz oder die Herdprämie verschärfen nur die soziale Spaltung der Gesellschaft.“ Beispielhaft ist hier die gute Situation in Rheinland-Pfalz. „Rheinland-Pfalz ist sicherlich nicht wohlhabender als NRW. Dennoch ist dort der Bildungsweg, vom Kindergarten an, kostenfrei. Wieso soll dies bei uns nicht auch möglich sein?“ fragt Halice Kreß-Vannahme.
An konkreten, lokalen Projekten hat der Ortsverein sich ebenfalls viel vorgenommen. Einen Schwerpunkt bildet hier das bereits erwähnte Haus für Identität und Integration (HII). Nachdem das HII unter Rot-Grün auf den Weg gebracht wurde will die SPD es nun mit Leben füllen und die Weiterentwicklung konstruktiv begleiten. Weitere Punkte sind unter anderem die Neukonzeptionierung der Frankenburg, die Umgestaltung der Viktoriaallee sowie das Stadtteilerneuerungsprogramm Nord, welches ein Gebiet bis zur Josefskirche hin umfasst.
Als Beisitzer/innen wurden gewählt: Ali Celebi, Marie-José Dassen, Karl Dvorak, Waltraud Hartong, Lukas Krott, Hans Lambert, Katja Pustowka, Angelino Santamaria, Sevgi Sakar, Marion Voßeler-Hegermann
Die beiden Revisorinnen sind Dr. Stefanie Abel und Friederike Spatz.
Mit freundlichen Grüßen,
Mathias Dopatka