Aktuelles | Bildergalerie | Terminkalender | Archiv |


Christoph Butterwegge: Armut und Reichtum

Sofern unsere Analyse richtig und Armut mehr ist als ein zufälliges Ereignis im Leben von Menschen, die „nicht mit Geld umgehen können“, nämlich systemimmanent, kann man den Betroffenen schwerlich die Schuld daran zuschieben und dem Problem weder mittels moralischer Appelle an Wohlhabende, freiwillig mehr zu spenden, noch mittels karitativer Maßnahmen beikommen. Vielmehr muss der Reichtum angetastet werden und eine Umverteilung von oben nach unten stattfinden, wenn die Armut wirksam bekämpft werden soll. Will man der tiefen sozialen Spaltung begegnen, die sich in Deutschland abzeichnet und auch hier auf Dauer „Jugendunruhen“, fanatischen Hass und blinde (Zerstörungs-)Wut hervorbringen kann, reichen die wirksamen Lohnuntergrenzen eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns und Erhöhungen der für Millionen Menschen existenzsichernden Sozialleistungen nicht aus. Vielmehr wären dafür auch die Wiedererhebung der Vermögensteuer und eine stärkere Besteuerung großer Erbschaften.
Quelle: DGB Gegenblende

Quelle Nachdenkseiten 13.102011


Konzentrierte Armut

In deutschen Großstädten wächst mit der sozialen Ungleichheit die Polarisierung zwischen Arm und Reich. 20 Jahre neoliberaler Stadtentwicklungspolitik haben ihre Spuren hinterlassen.
Quelle: Frankfurter Rundschau


Rudolf Hickel: Euro-Bonds – Die Frage ist wie, nicht ob

Heilsbringer oder Teufelszeug? Beim Thema Euro-Bonds könnten die Meinungen nicht unterschiedlicher sein. Dabei ist die Frage längst nicht mehr, ob wir gemeinsam für Staatsschulden haften, sondern wie wir es tun sollten.
Gegen die Einführung von Euro-Bonds steht die Sorge, dadurch würde das Euro-Land endgültig zu einer Haftungsunion. Diese Kritik übersieht, dass bereits Transferleistungen zur Stabilisierung des Euro-Lands eingesetzt werden: Aus dem Gemeinschaftshaushalt der EU wird eine Hilfe von 60 Milliarden Euro für Krisenländer zur Verfügung gestellt. Der Rettungsfonds EFSF gibt an die Krisenländer Griechenland, Irland und Portugal Kredite, für die der Euro-Club haftet. Schließlich sind durch Verzichte der Gläubiger im Rahmen des Umtauschs bisheriger Anleihen praktisch Euro-Bonds durch die Hintertür bereits eingeführt
worden.
Quelle: Handelsblatt


Warren Buffett – Stop Coddling the Super-Rich

OUR leaders have asked for “shared sacrifice.” But when they did the asking, they spared me. I checked with my mega-rich friends to learn what pain they were expecting. They, too, were left untouched.
While the poor and middle class fight for us in Afghanistan, and while most Americans struggle to make ends meet, we mega-rich continue to get our extraordinary tax breaks. [...]
My friends and I have been coddled long enough by a billionaire-friendly Congress. It’s time for our government to get serious about shared sacrifice.

Quelle:http://www.nytimes.com/2011/08/15/opinion/stop-coddling-the-super-rich.html?_r=3


Rudolf Hickel – Don Corleone aus New York
Daumen hoch, Daumen runter – mit einer einzigen Bewertung können Rating-Agenturen die globalen Finanzmärkte nachhaltig beeinflussen und zum Brandbeschleuniger der Krise werden. Transparenz gibt es kaum. Wir sollten aufhören, auf die Agenturen zu hören – und vielleicht auf ein eigenes europäisches Pendant setzen.


Quelle: The European

Quelle Nachdenkseiten 5.7.2011

 

 

 

Das ägyptische Volk habe „berechtigte Beschwerden“, meinen Merkel, Sarkozy und Cameron (GB) – Warum merken sie das erst jetzt?


„… In einer gemeinsamen Erklärung forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy und der britische Premierminister David Cameron den ägyptischen Präsidenten auf, einen Wandel in seinem Land einzuleiten. Dieser „Transformationsprozess“ müsse sich in einer Regierung widerspiegeln, die sich auf eine breite Basis stütze, sowie in freien und fairen Wahlen. Das ägyptische Volk habe „berechtigte Beschwerden“ und setze große Hoffnung auf eine gerechte und bessere Zukunft …“ (FR-Online). Albrecht Müller.
Mehr…
Quelle Nachdenkseiten 31.1.2011

 

Wir sind in den Händen von Irren. Oder von verantwortungslosen Zynikern. Oder beides.

Diese Überschrift ruht seit einiger Zeit auf meinem Laptop. Ich habe die Kennzeichnung der herrschenden Verhältnisse und Personen als „irre“ nicht zu gebrauchen gewagt, weil auch ein Teil der NachDenkSeiten-Nutzer eine solche Charakterisierung für zu grob hält. Jetzt ermunterte der Luxemburger Außenminister zum Gebrauch und lieferte auch noch eine richtige Begründung für diese Kennzeichnung. Albrecht Müller. Mehr…

Quelle : Nachdenkseiten 28.10.2010

http://www.nachdenkseiten.de/?p=7207#more-7207

 

 

 

Manipulation durch Umfragen

Am 26. September veröffentlichte Bild am Sonntag eine von diesem Blatt in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage mit dem Ergebnis, dass 56 Prozent „jede Erhöhung der Regelsätze“ ablehne. Schon damals hatten wir moniert, dass weder die Fragestellung noch das Sample bekannt gemacht worden sind. Inzwischen weiß man, dass nur 502 Menschen befragt wurden, die Repräsentativität dieses Meinungsbildes also höchst fragwürdig ist. Am 1. Oktober berichtet nun das ZDF-Politbarometer, dass 50 Prozent der Befragten eine Anhebung um 5 Euro für zu wenig halten. Das Politbarometer ist im Hinblick auf die Anwendung demoskopischer Kriterien als weitaus seriöser zu bewerten. Man kann also davon ausgehen, dass Bild am Sonntag einmal mehr mit einer „Auftrags“-Umfrage Stimmung zu machen versuchte. Das sollte man bei künftigen „Auftrags“-Umfragen der Bild-Zeitungen im Auge behalten. Emnid selbst hat sich im Hinblick auf seine Glaubwürdigkeit gewiss keinen Gefallen getan. Die NachDenkSeiten werden jedenfalls daran erinnern, dass sich Emnid offenbar instrumentalisieren ließ. (WL)

Quelle Nachdenkseiten 6.10.2010

Ein Gespräch mit Wolfgang Lieb, einer der Betreiber der NachDenkSeiten, über die rechtskonservative politische Meinungsmache der Springer-Presse: “Die Bild-Zeitung benutzte Sarrazin, wie ein Bauchredner seine Puppe”

Der promovierte Jurist Wolfgang Lieb betreut gemeinsam mit Albrecht Müller (siehe „Alleine mit den gezahlten Boni kann man eine unserer Parteien mehrmals kaufen) die kritische Nachrichtensite NachDenkSeiten. Telepolis sprach mit ihm über “rechtskonservative politische Meinungsmache”. Quelle: Telepolis

Quelle Nachdenkseiten 14.9.2010

 

 

Hunger in Deutschland

In Deutschland sind elf Millionen Menschen von Armut bedroht. Tausende leben bereits am Existenzminimum. Dabei handelt es sich nicht nur um Obdachlose, sondern auch um Rentner, Witwer, Alleinstehende und Alleinerziehende. Für viele gehört der Hunger inzwischen zum Leben dazu. Und ihre Situation scheint aussichtslos. Quelle: Fakt MDR

Quelle Nahdenkseiten 14.7.2010

http://www.mdr.de/fakt/7485585.html

 

Disput Hickel vs. Flassbeck zu Staatsbankrott, Umschuldung, etc.

Rudolf Hickel hat sich am 3.5. „zur aktuellen Debatte um die Lösung der Griechenlandkrise“ geäußert und darin Heiner Flassbeck kritisiert. Heiner Flassbeck hat seinerseits gravierende Einwände und schrieb einen Offenen Brief. Wir veröffentlichen beide Texte zu Ihrer Information. Albrecht Müller

Nachdenkseiten 18.5.2010

 

Zeit für die große Abrechnung 
Einerseits Finanzkrise, andererseits Milliardengewinne, da sieht Berthold Huber jede Menge Klärungsbedarf. Der Chef der IG Metall fordert im stern eine “Wahrheitskommission”, die die Schuldigen der Krise zur Rechenschaft zieht. Aussagen soll da auch Josef Ackermann.
Quelle: Stern

Quelle Nachdenkseiten  9.4.2010

 

31. März 2010 um 8:49 Uhr

Arbeitskosten steigen – Was heißt das eigentlich?

Zufall oder nicht, mitten hinein in die Debatte um die Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft und um die Folgen der Leistungsbilanzungleichgewichte kommt die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, dass die Arbeitskosten im Jahre mit 4,1 Prozent auf durchschnittlich 35,60 Euro deutlich angestiegen sind.
„Arbeitskosten in Deutschland steigen massiv“
, so oder so ähnlich lauten die Schlagzeilen. Verliert die deutsche Wirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit? Sind die Sorgen unserer Nachbarn, dass sie durch unser Lohndumping niederkonkurriert werden, damit unbegründet? Wolfgang Lieb
Mehr…

quelle: Nachdenkseiten 31.3.2010

 

Hartz IV im Doppelpack: Jobcenter und Kinderzuschüsse

Der FDP Vorsitzende, Guido Westerwelle, inszeniert erneut seine Diffamierungsorgien gegen die sozial Schwachen in unserer Gesellschaft - sozusagen als zynisches Patentrezept, um die FDP aus dem Umfragetief zu holen. Gleichzeitig verpasst das Bundesverfassungsgericht der Politik zum zweiten Mal in Sachen Hartz IV eine schallende Ohrfeige. Das Gericht verlangt, die Job Center sowie die Regelsätze für Hartz IV und dabei vor allem die Kinderzuschüsse auf eine verfassungsgemäße gesetzliche Grundlage zu stellen. Von Ursula Engelen-Kefer
Mehr…

Quelle:Nachdenkseiten 12.02.2010

»Der Staat hält sich an kleinen Leuten schadlos«
Gesetz gegen Steuerhinterziehung wurde klammheimlich von Finanzminister Schäuble abserviert. Gespräch mit Detlev von Larche. Detlev von Larcher ist einer der Sprecher des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC
Quelle: Junge Welt

Quelle Nachdenkseiten 8.1.2010

Spiele statt Brot

Was Angela Merkel mit ihrer Neujahrsansprache wirklich sagen wollte, darüber haben auch schon andere gerätselt. So versuchte sich etwa die Süddeutsche Zeitung an einer „radikal-ehrlichen“ Version dieser Ansprache ans Volk. Doch man braucht eigentlich nicht in Ironie zu flüchten, um die „wahre Rede“ der Kanzlerin zu erfassen, dazu genügt es die tatsächlich gehaltene Neujahrsansprache einmal etwas genauer nachzulesen. Es ist eine Rede wie aus einem Sprachgenerator altbekannter Redeversatzstücke. Was die Kanzlerin konkret verspricht sind Spiele statt Brot. Wolfgang Lieb

Mehr

Quelle: Nachdenkseiten 2.1.2010

erscheint am 15.12. 2009
lange auf der Bestsellerliste Sachbuch des Spiegel

Schwarz-gelbe Schuldenmacher
Man sollte sich für einen Moment vorstellen, was in Hessen los wäre, wenn eine Ypsilanti-Regierung diese Rekordschulden produziert hätte. 3,4 Milliarden Euro für 2010, zusätzlich zu dem Berg von 36 Milliarden Euro, sind für ein wirtschaftsstarkes Land fast unvorstellbar.
Quelle: FR

Quelle Nachdenkseiten 20.11.2009

Impressum | e-Mail   
All rights reserved by SPD OV Aachen Ost & Rupert Mohr, Aachen