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Wir gratulieren unserem Ortsvereinsmitglied Karl Schultheis zum Wiedereinzug in den Rat der Stadt Aachen. Er hat das Direktmandat für den Wahlkreis errungen!
Er ist Mitglied folgender Ratsausschüsse:
Ausschuss für Arbeit, Wissenschaft u. Wirtschaft, Vorsitzender
Betriebsausschuss für Kultur,
Bürgerausschuss, Vorsitzender
Hauptausschuss
zudem ist er in den Aufsichtsräten:Agit, Stawag, und im Regio-Rat
Karl Schultheis, verheiratet, 1 Sohn, Mitglied des Landtages NRW, seit 1989 Ratsherr der SPD für das Frankenberger Viertel
Das Frankenberger Viertel hat seinen Charakter über viele Jahrzehnte als lebendiges städtisches Wohn- und Geschäftsviertel bewahren können. Die Qualität des Viertels muss gesichert und weiterentwickelt werden. Die Voraussetzung dafür ist ein geschlossenes städtebauliches und verkehrspolitisches Konzept für das gesamte Viertel. Karl Schultheis setzt sich dafür ein, dass für das gesamte Frankenberger Viertel ein Bebauungsplan erstellt wird. So soll verhindert werden, dass sich die Wohn- und Lebensqualität schleichend verschlechtert. In der Oppenhoffallee soll es eine Trennung des Durchgangsverkehrs von Parkplätzen und Anliegerverkehr geben. Der bisherige Autobahncharakter muss aufgegeben werden. Zu diesem Thema, wie auch zu den Themen Schule und Kultur oder Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr freut er sich auf die Gespräche mit Ihnen und auf Ihre Anregungen.
Er möchte erfahren, was Sie bewegt. Rufen Sie uns an, schicken Sie uns ein Fax oder eine Mail - wir freuen uns auf den Kontakt und das Gespräch mit Ihnen:
Karl Schultheis
Email: karl.schultheis(at)landtag.nrw.de
website: www.schultheisfueraachen.de
Landtagsbüro in der Heinrichsallee 52-54 Sprechstunden: Dienstags v. 9 Uhr 30 bis 15 Uhr
Freitags v. 9 Uhr 30 bis 14 Uhr
Telefon 90 10 297 Fax 90 39 200
Aachen/Düsseldorf, 26. Januar 2012 Karl Schultheis: NRW gibt über 2,4 Millionen Euro für Kita-Ausbau in Aachen„Die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Platz für die ein- und zweijährigen Kinder in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege zum 1. August 2013 rückt immer näher. Dies bedeutet für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung. Mit dem Haushaltsentwurf 2012 des Landes erhöhen wir die Planungs- und Finanzierungssicherheit für den Ausbau von Kitaplätzen für die Unterdreijährigen bei uns in der Stadt Aachen. In den Jahren 2012 und 2013 können wir insgesamt mit 2.406.842 Euro aus Landes- und Bundesmitteln rechnen“, erklärte der Aachener SPD-Landtagabgeordnete Karl Schultheis heute am Rande des Landtagsplenums in Düsseldorf.Die rot-grüne Koalition halte damit Wort: „Nordrhein-Westfalen hat uns mit dem Landesprogramm für den Kita-Ausbau bereits in den beiden vergangenen Jahren kräftig unter die Arme gegriffen und setzt das verlässlich fort.“Mit der Verabschiedung des neuen Haushalts im März stehen dem Jugendamt zunächst für 2012 Landesmittel in Höhe von 601.710 Euro zur Verfügung. Für das Jahr 2013 gibt das Land eine verbindliche Zusage über weitere 676.924 Euro, so dass auch damit verlässlich geplant werden kann. Darüber hinaus hat die Landesregierung die Weitergabe von 75 Millionen Euro aus Bundesmitteln auf den Weg gebracht: „Für die Stadt Aachen wurden 1.128.207 Euro bewilligt, die ab sofort zur Verfügung stehen“, berichtete Schultheis.
Aachen, 12. Dezember 2011 „Europastadt“ auf`s Ortseingangsschild!„Aachen als Europastadt und Stadt des Internationalen Karlspreises, soll nach dem Willen der SPD auf dem Ortseingangsschild in Zukunft den Zusatz »Europastadt« führen“, erklärt SPD-Ratsherr Karl Schultheis, MdL. Einen entsprechenden Ratsantrag hat die SPD-Fraktion Aachen dem Rat der Stadt bereits zugeleitet.
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Aachen, 08. Dezember 2011 Ratsinitiative für mehr studentischen Wohnraum bis 2013 Die Aussetzung des Wehrdienstes und auch die steigende Studierbereitschaft durch den Wegfall der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen haben dazu geführt, dass geeigneter und bezahlbarer Wohnraum für Studierende in Aachen bereits heute rar ist. 2013 wird dann zusätzlich noch der doppelte Abitur-Jahrgang an die Aachener Hochschulen drängen, wodurch sich die Situation am Aachener Wohnungsmarkt nochmals erheblich verschärfen wird.
Um 2013 eine Katastrophe auf dem Wohnungsmarkt zu verhindern und dafür zu sorgen, dass die über 50.000 erwarteten Studierenden 2013 in und um Aachen Wohnraum finden können, fordern die SPD-Ratsherren Karl Schultheis, MdL und Norbert Plum die Stadtverwaltung mit einem neuen Ratsantrag auf, zusätzlich auch Flächen und Wohnraumreserven in der Region, die über einen guten Zugang zum öffentlichen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) verfügen in die aktuellen Überlegungen mit einzubeziehen. Weiter ...
Klares Bekenntnis zur StädteRegion AachenSPD-Parteichef Karl Schultheis, MdL und SPD-Fraktionschef Heiner Höfken haben auf einer Pressekonferenz noch einmal betont, dass eine funktionierende StädteRegion von allergrößtem Interesse für das Oberzentrum Aachen ist. In einem Europa der Regionen könne sich die Stadt Aachen im Wettbewerb um Unternehmens- und Behördenstandorte, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen nur im Verbund behaupten. Weiter ...
Aachen/Düsseldorf, 26. Oktober 2011 Karl Schultheis: Studiengebühren sind Konzept der Vergangenheit Zum Pressegespräch der CDU zum Thema Studiengebühren erklärt Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
„Bei der CDU muss der Studierende Geld mitbringen, das ist das Konzept der Vergangenheit. Bildung ist eine gesellschaftliche Aufgabe und darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Deshalb setzt die Regierung Kraft Punkt für Punkt die Gebührenfreiheit in der Bildung um. Weiter ...
Karl Schultheis: Steuersenkung auf Kosten von Ländern und Kommunen
Auch Aachen wäre betroffenZu den Steuersenkungsplänen der schwarz-gelben Bundesregierung erklärt der Aachener SPD-Landtagsabgeordnete und -Ratsherr, Karl Schultheis: „Wer in dieser Zeit Spielraum für eine Steuerentlastung in Milliardenhöhe sieht, der hat entweder keine Ahnung von der Situation der öffentlichen Kassen oder er hofft, dass seine populistischen Vorschläge niemals Wirklichkeit werden. Weiter ...
Aachen/Düsseldorf, 11. Oktober 2011 Karl Schultheis: Land springt für Kita-Beiträge der Eltern ein
Aachen erhält jährlich 2 Mio. Euro für das letzte Kindergartenjahr"Wir halten Wort: Rückwirkend zum 1. August 2011 erhält Aachen jetzt monatlich 169.000 Euro, damit die Eltern von Kindern, die im letzten Kindergartenjahr sind, keine Beiträge mehr bezahlen müssen“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Karl Schultheis heute in Aachen. Für das gesamte Kindergartenjahr zahle das Land auf Initiative von SPD und Grünen rund 2 Mio. Euro an die Stadt zum Ausgleich für die entfallenen Einnahmen. Weiter ...

Karl Schultheis MdL: Studiengebühren sind sozial ungerecht – daran hat sich nichts geändert
Zur Forderung der CDU-Landtagsfraktion, die rot-grüne Koalition möge eine Kehrtwende in der Hochschulpolitik machen, erklärte Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Noch immer weint die CDU im Düsseldorfer Landtag ihren Studiengebühren Krokodilstränen hinterher. Die Wahrheit ist, dass es Studiengebühren bald nur noch in zwei Bundesländern geben wird. Nach dem Ausstieg Baden-Württembergs bleiben ab 2012/13 nur noch Bayern und Niedersachsen. Selbst in Bayern aber haben Regierungspolitiker kürzlich den Sinn von Studiengebühren in Frage gestellt. Dort erkennt man inzwischen: Studiengebühren schrecken ab und sind sozial ungerecht. Daran hat sich auch für uns nichts geändert.“ Schultheis erinnerte daran, dass die Unis für die wegfallenden Studiengebühren einen fairen Ausgleich erhielten. “Jährlich stehen mindestens 249 Millionen Euro zusätzlich zu der Grundfinanzierung der Hochschulen und Hochschulkliniken in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit der ‚Hochschulvereinbarung 2015‘ zwischen den NRW-Hochschulen und der rot-grünen Landesregierung haben die Hochschulen zudem eine verbindliche Planungssicherheit bis 2015 erhalten; das ist bei weitem nicht in allen Bundesländern der Fall“, betonte der SPD-Hochschulexperte abschließend. 4.8.2011

Karl Schultheis: Letztes Kita-Jahr wird beitragsfrei
Zum am Freitag verabschiedeten ersten Änderungsgesetz zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz) erklärte der Aachener SPD-Landtagsabgeordnete Karl Schultheis heute in Düsseldorf:
„Jetzt ist es klar: Das letzte Jahr in den Kindertagesstätten wird beitragsfrei! Wir sind 2010 in die Wahlen gegangen mit dem Ziel, die Gebühren für die frühkindliche Bildung abzuschaffen. Nun haben wir einen entscheidenden Schritt getan. Wir wollen endlich dafür sorgen, dass nicht mehr Wohnort und Geldbeutel der Eltern für den Bildungserfolg der Kinder entscheidend sind. Die gesamte Gesellschaft profitiert von diesem Erfolg, deshalb muss sie auch die Kosten übernehmen. Außerdem hat der Landtag ein klares Bekenntnis abgegeben, dass die Kindertagesstätten Bildungsinstitutionen sind – ebenso wie die Schulen. Bei denen käme auch niemand darauf, plötzlich von Eltern mit Einkommen Gebühren zu verlangen.
Bei der Verabschiedung des Gesetzes haben wir seinerzeit gemeinsam mit Eltern, Erzieherinnen und vielen anderen gesagt: KiBiz ist Mumpitz. Nun können wir sagen, dass wir einigen Mumpitz entfernt haben. So wird es zukünftig auf Gemeinde, Kreis- und Landesebene eine gesetzlich verankerte Elternmitbestimmung geben. Dies stärkt den gemeinsamen Erziehungsauftrag. Darüber hinaus haben wir spürbare finanzielle Erhöhungen für die Betreuung der unter Dreijährigen beschlossen: bis zu 2.200 Euro mehr pro Kind. Den Kinderpflegerinnen, die von Schwarz-Gelb nahezu aus dem Berufsfeld gedrängt wurden, geben wir wieder eine Perspektive. Viele weitere Einzelpunkte sollen die Situation der frühkindlichen Bildung verbessern, einige dieser Punkte haben wir auf Anraten der Expertinnen und Experten noch nach einer Anhörung im Landtag eingefügt.
Der nächste Schritt wird sich insbesondere mit den strukturellen und finanziellen Fragen befassen. Wir konnten das alte KiBiz nicht von heute auf morgen in einen familien- und bildungspolitischen Flitzer verwandeln. Mit der Entscheidung von Freitag wurde aber eine gute Grundlage geschaffen, mit der wir weiter an Verbesserungen arbeiten werden“.
Alle Inhalte des ersten Änderungsgesetzes zum Kinderbildungsgesetz sind in der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend vom 15. Juli 2011 zu entnehmen. Diese finden Sie im Internet unter
26.7,2011
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-2385.pdf.

Karl Schultheis: Kompromiss mit der CDU macht längeres gemeinsames Lernen möglich
Zum heute vereinbarten Schulpolitischen Konsens von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen erklärt Aachener SPD-Landtagsabgeordnete Karl Schultheis:
„Mit dem Kompromiss haben wir unser zentrales Anliegen, das längere gemeinsame Lernen, abgesichert. Durch die neue „Sekundarschule“, die viele Aspekte unseres Gemeinschaftsschul-Modells übernimmt, geben wir den Kommunen die Möglichkeit, vor Ort ein leistungsfähiges, qualifiziertes und zukunftsorientiertes Schulangebot zu gewährleisten, das kein Kind zurück lässt. In den Jahrgängen 5 und 6 wird gemeinschaftlich und differenzierend zusammen gelernt, um der Vielfalt der Talente und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Ab dem 7. Jahrgang kann der Unterricht auf der Grundlage des Beschlusses des Schulträgers unter enger Beteiligung der Schulkonferenz integriert, teilintegriert oder in mindestens zwei getrennten Bildungsgängen (kooperativ) erfolgen. Dieser Weg ist richtig, dafür haben wir Kompromisse an anderer Stelle machen müssen, die sich aber lohnen. 12 Jahre „Schulfrieden“ in NRW sind ein gutes Signal an die Kinder, Eltern und Kommunen“.
19.7.2011

Karl Schultheis: Land stärkt die Rechte der Beschäftigten an unserer Hochschule
Mit der Novelle des vom Landtag beschlossenen Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) haben sich wichtige Änderungen auch für die Beschäftigten an der RWTH Aachen ergeben. Nun zählen auch die wissenschaftlichen und künstlerischen Hilfskräfte mit Masterabschluss sowie Lehrbeauftragte als Beschäftigte und fallen damit unter den Schutz des LPVG. Damit gewinnt eine Vielzahl der Beschäftigten eine rechtliche Absicherung, wie es sie vorab noch nicht gegeben hat.
„Wir freuen uns, dass wir mit Unterstützung der Gewerkschaften wichtige Ergänzungen für den Hochschulbereich umsetzen konnten,“ so Karl Schultheis.
Darüber hinaus ist auch eine landesweite Interessensvertretung abgesichert. Die Personalräte der Hochschulen können sich zu einer Arbeitsgemeinschaft auf Landesebene zusammenschließen. Auch die notwendigen organisatorischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit im Sinne der Beschäftigten werden gegeben sein.
Eine weitere wichtige Förderung der Gewerkschaften ist im neuen LPVG umgesetzt worden. Die Möglichkeit zur Bildung von Wirtschaftsausschüssen stärkt angesichts der vielfältigen wirtschaftlichen Tätigkeit der Hochschule die dort Beschäftigten.
Eine Frage bleibt zunächst jedoch offen, nämlich diejenige, wie studentische Hilfskräfte ihre Interessensvertretung am besten abgesichert bekommen.
17.7.2011

AZ 20.7.2011
Mitbestimmung klarer Gewinner
Personalräte und MdL Schultheis begrüßen Gesetz
Aachen. Die Personalräte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in NRW atmen auf. Die jetzt beschlossene Gesetzesänderung des nordrheinwestfälischen Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) bringt wieder mehr Mitbestimmung mit sich. Nachdem es 2007 unter der schwarz-gelben Landesregierung trotz heftigen Protestes der Betroffenen zu einer Gesetzesänderung kam, die mit Einschnitten des Mitspracherechts der Personalräte einherging, wurde der Stand durch die aktuelle Anpassung von vor 2007 wieder hergestellt und darüber hinaus noch gestärkt. Die Änderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Stärkung der Personalräte und Ausweitung der Mitbestimmung hinsichtlich Versetzungen, Befristungen und Technologiefragen.„Das wertvollste an einem Unternehmen sind seine Mitarbeiter. Wir möchten damit auch ein Signal für die private Wirtschaft setzen und mit gutem Beispiel vorangehen“, bekräftigt Karl Schultheis, Mitglied des Landtags und hochschulpolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion, die Motivation zu den neuen Bestimmungen. „Nur durch Mitbestimmung, kann man auch gute Vereinbarungen treffen“, macht Herbert Kirch, Personalratsvorsitzender der RWTH Aachen, die Notwendigkeit der Anpassung deutlich. In einem prozessorientierten Dialog zwischen Politik und Gewerkschaften wurde die aktuelle Gesetzesfassung über einen Zeitraum von einem Jahr entwickelt. Als Position des hochschulpolitischen Sprechers richtet Schultheis seinen Blick insbesondere auf die Hochschulen. Für die RWTH als größter Arbeitgeber im Bereich Dienstleistungen in der Region mit rund 7500 Angestellten hat dieses Gesetz eine besondere Relevanz. Durch die Gesetzesanpassung ist nun die Zusammenarbeit der Hochschulen gestärkt. Die Möglichkeit der Einrichtung eines Wirtschaftsausschusses ermöglicht für die Personalräte nun ebenfalls die Mitsprache an strategischen Zielen der Hochschule. „Wir möchten in der Hochschulinfrastruktur gleiche Maßstäbe setzen“, macht Schultheis die Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit der Hochschulen deutlich. Dennoch bleiben noch zwei Baustellen offen. Die Frage der Vertretung von studentischen Hilfskräften bedarf noch weiterer Diskussionen. Ebenfalls ist die Frage der letzten Entscheidung bei Streitfragen noch ungeklärt, die eine Klarstellung durch das Ministeriums bedarf. „Ich hoffe, dass die Möglichkeiten des Gesetzes wertgeschätzt und genutzt werden und zukünftig das Interesse an Mitbestimmung steigt“, zeigt Schultheis sich zufrieden mit den aktuellen Bestimmungen.(niku)
Geplante Änderungen beim Kinderbildungsgesetz erläutertDie rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf hat erste Änderungen am Kinderbildungsgesetz (KiBiz) beschlossen. Auf einer Pressekonferenz in Aachen erläuterten Karl Schultheis, MdL und Ratsherr, und Ratsherr Claus Haase die Eckpunkte der Reform. Mit Beginn des Kindergartenjahres am 1.8.2011 zahlen die Eltern landesweit keine Beiträge mehr für das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung. Weiter ...
Infostände am Neumarkt im April und Mai 2011
 - Waltraud Hartong, Inge Klusemann, Peter Combächer
 - Hermann Hartong, Ingo Klusemann
 - Hermann Hartongr, Info Klusemann, Katja Pustovka, Waltraus Hartong, Inge Klusemann
 - Tobias Küppers, Tobias Tillmann, Inge Klusemann
 - Inge Klusemann, Tobias Küppers, Peter Combächer

Karl Schultheis: Der Countdown läuft – Studiengebühren werden abgeschafft
Anlässlich der heutigen Beratung im Wissenschaftsausschuss des Düsseldorfer Landtags zum Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung, aufgrund dessen die Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen zum kommenden Wintersemester abgeschafft werden, erklärte der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis: „Der Countdown läuft. Am kommenden Donnerstag werden die Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen abgeschafft. Dieser wichtige Schritt hin zu mehr Chancengleichheit ist auch ein Paradigmenwechsel: weg von der Privat-vor-Staat-Politik der alten Landesregierung hin zu wieder mehr landespolitischer Verantwortung für die Hochschullandschaft in NRW. Die Hochschulen werden auf der Basis des Gebührenaufkommens des Referenzjahres 2009 eine Kompensation von zunächst mindestens 249 Millionen Euro jährlich erhalten. Wir stärken zudem die Mitbestimmung der Studierenden bei der Verwendung der Mittel für die Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre. Mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder der Qualitätsverbesserungskommission soll aus Studierenden bestehen.“ Schultheis erinnerte daran, dass die Aufnahme eines Studiums ganz entscheidend vom Bildungsstatus der Eltern abhänge. „Von 100 Akademikerkindern studieren 71, von 100 Kindern aus einem Elternhaus ohne akademische Tradition schaffen aber nur 24 den Sprung an eine Hochschule. Ein Grund dafür sind abschreckende Studiengebühren. Diese Hürde schaffen wir nun aus dem Weg.“
 - Karl Schultheis, MdL und Ratsherr
U 3-Ausbau: Die SPD spricht von familienpolitischem Skandal
Ratsvertreter fordern Neubau von Kindertagesstätten. Rechtsanspruch ab 2013.
Von Margot Gasper
Aachen. Wichtige Weichen werden am Dienstag im Kinder- und Jugendausschuss (ab 17 Uhr, Verwaltungsgebäude Mozartstraße) gestellt. Die Jugendpolitiker beraten den Kindergartenbedarfsplan und den weiteren Ausbau der Kitaplätze für unter Dreijährige. Und während die Verwaltung noch letzte Hand an die Sitzungsvorlage legt, schrillen bei der SPD-Fraktion die Alarmglocken. „Was im U3-Bereich vorgeschlagen wird, reicht bei weitem nicht aus“, erklärten gestern der SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Karl Schult- heis, der finanzpolitische Sprecher Claus Haase und der jugendpolitische Sprecher Martin Künzer.
Wie andere Kommunen ist auch Aachen in Zugzwang. Ab 2013 haben Familien mit Kindern unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Kommunen sind gehalten, bis dahin eine Versorgungsquote von 35 Prozent zu erreichen, da man davon ausgeht, dass etwa 35 Prozent der Familien für ihr Kleinkind einen Betreuungsplatz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter in Anspruch nehmen werden.
Ob diese 35-Prozent-Quote ausreichen wird, muss sich noch zeigen. Bei einer Umfrage im vergangenen Jahr bekundeten in Aachen mehr als 60 Prozent der Eltern Betreuungsbedarf für ihr Kleinkind.
„Mit den jetzigen Rahmenbedingungen erreicht Aachen allerdings nicht einmal die 35 Prozent“, warnt die SPD und verweist auf zwei „kapitale Fehler“: Bereits im letzten Jahr hatte der Rat festgelegt, dass jährlich 100 neue U3-Plätze geschaffen werden sollen. Das reiche bei weitem nicht aus, warnen die SPD-Ratsvertreter. Auch die Verwaltung rechnet aktuell vor, dass Aachen beim derzeitigen Ausbautempo 2013 nur bei einer Versorgungsquote von 30,75 Prozent ankommt.
Versorgungsquote sackt ab
Fatal ist aus SPD-Sicht außerdem, dass die neuen U3-Plätze laut Verwaltungsvorschlag auch im nächsten Kita-Jahr ausschließlich durch die Umwandlung von Plätzen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren gewonnen werden sollen. „Bei den über Dreijährigen sacken wir in Aachen damit auf eine Versorgungsquote von 89 Prozent“, sagt Künzer, „und das halte ich für einen familienpolitischen Skandal“. Eine wohnortnahe Versorgung mit Kindergartenplätzen sei so nicht mehr gesichert.
„Gerade für Familien in der Innenstadt wird das ein Riesenproblem“, warnt Karl Schultheis. Wenn Eltern ihr Kind ans andere Ende der Stadt in den Kindergarten bringen müssten, weil es dort noch einen freien Platz gibt, dann habe das mit dem Motto „Kurze Beine – kurze Wege“ nicht mehr viel zu tun.
„Für den U3-Ausbau wurde nicht früh genug geplant, und es wurden nicht rechtzeitig Mittel bereitgestellt“, kritisieren die Sozialdemokraten. Dramatisch werde die Situation bereits im Ostviertel. Dort schlage die Verwaltung nun sogar vor, U3-Plätze in andere Stadtviertel zu verlegen, damit der Rechtsanspruch für Kinder über drei Jahre überhaupt noch gesichert werden könne. „Damit würde das Ostviertel an den Rand gedrängt“, kritisiert Martin Künzer. „Diesem Kindergartenbedarfsplan können wir nicht zustimmen.“
Die neue rot-grüne Mehrheit im Düsseldorfer Landtag stelle den Kommunen mehr Geld für die Kinderbetreuung zur Verfügung, so Schultheis, „diese Mittel dürfen jetzt nicht auf Kosten der Kinder zur Haushaltskonsolidierung verwendet werden.“ „Wir brauchen in Aachen jetzt ganz schnell Investitionen“, erklärt Martin Künzer. Die SPD will zum Kita-Bedarfsplan nun einen Runden Tisch vorschlagen.
Kritik von den freien Trägern
Auch die Arbeitsgemeinschaft der freien Träger in der Kinderbetreuung plädiert für zusätzliche Anstrengungen, um die Zahl der U3-Plätze in den nächsten zwei Jahren erheblich auszubauen. Mit der bisherigen Linie werde es bis 2013 nicht genug Betreuungsplätze geben. Zum Bau und Ausbau von Kitas gebe es keine Alternative.
Quelle AN 11.2.2011
Aachens SPD schickt ein Donnerwetter nach Berlin
Ulla Schmidt und Karl Schultheis: Schwarz-Gelb nimmt Spaltung der Gesellschaft in Kauf. Als Beweis dient die Hartz IV-Politik. VON ALFRED STOFFELS Aachen. Aachens SPD hat am Montag die schwarz-gelbe Bundesregierung und vor allem die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen mit schweren Vorwürfen eingedeckt. Die Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt und ihr Landtagskollege Karl Schultheis erklärten, mit ihrer Sozialpolitik nähmen CDU und FDP eine Spaltung der Gesellschaft in Kauf. Konkreter Anlass für das Donnerwetter waren die angeblich in Berlin geplanten Änderungen der Hartz IV-Gesetzgebung, die darauf hinausliefen, die „Schwächsten der Schwachen“ noch weiter an den Rand zu drängen. Keine Frage, dass die beiden Sozialdemokraten die Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes um ganze fünf Euro für nachgerade jämmerlich halten, aber ihre aktuelle Kritik machen sie an anderen Punkten fest. Ganz und gar unerträglich sei es nämlich, behinderten Menschen besonders heftig ans Portemonnaie zu gehen. Vorgesehen sei, solchen Hartz IV-Empfängern, die im Haushalt der Eltern lebten, die Hilfe zum Lebensunterhalt um 20 Prozent zu kürzen, dazu die Mobilitätshilfe, was um die 100 Euro minus pro Monat ausmache. Dieser Vorgang spiele sich weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab, quasi im „Huckepackverfahren“ mit anderen Verfahrensänderungen, so dass zum Beispiel die zuständigen Verbände „nichts mitkriegen. Wie das alles Tatbestand der Heimtücke“ (Schultheis). Ulla Schmidt: „Am schlimmsten ist die Haltung, die dahinter steht.“ Zornig macht die beiden Volksvertreter auch der Umstand, dass Hartz IV-Bezieher, die sich ehrenamtlich engagierten, bluten sollen: Betrage zum Beispiel die Übungsleiterpauschale jetzt noch 175 Euro im Monat, werde sie demnächst um 60 Euro gekürzt. Was nichts anderes bedeute, als dass „zivilbürgerschaftliches Engagement“ schlicht und einfach bestraft werde. Als absolut kontraproduktiv empfinden Schmidt/Schultheis auch, dass sich die so genannten Integrationsfachdienste, die behinderte Menschen beraten und unterstützen – gleich ob beschäftigt oder arbeitsuchend – , künftig an Ausschreibungen beteiligen sollen. Dadurch, so die Befürchtung, würden die jeweiligen Fallzahlen steigen, die Qualität der Betreuung sinke.Den beiden Aachener SPD-Politikern drängt sich der Eindruck auf, dass es Schwarz-Gelb bei der Umsetzung des Verfassungsgerichtsurteils in Sachen Hartz IV nicht um die Menschen gehe, sondern einzig und allein um Zahlen und Paragrafen. Wobei nach außen hin heftig getrickst werde. Schmidt: „Die Behauptung der Frau von der Leyen, kein Arbeitsloser und kein Rentner hätten weniger als vorher, stimmt einfach nicht.“ Ein Riesenfehler sei allerdings gewesen, auch solche Leute, die drei oder vier Jahrzehnte lang malocht hätten, schon nach einem Jahr Arbeitslosigkeit zu Hilfsempfängern zu machen. Hinwiederum sei es ungerecht, ausschließlich die SPD für allen Ärger abzustrafen – die Grünen seien genauso beteiligt gewesen, CDU und FDP hätten noch viel ärgere Zumutungen verlangt.
Überforderte Bürokratie
Dass Hartz IV eine riesige, oft überforderte Bürokratie produziert habe, zudem eine unendliche Klageflut vor den Sozialgerichten, wird von den beiden Sozialdemokraten nicht bestritten. Schultheis zu den juristischen Problemen:„In Zweifelsfällen sollten die Behörden zunächst einmal im Sinne der Betroffenen entscheiden
Quelle AN 1.-2.2011 ( leicht gekürzt)
„Die rot-grüne Koalition sorgt dafür, dass das Land wieder seine volle Verantwortung für die Finanzierung unserer Hochschulen übernimmt. Dazu wird mit der Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2011/2012 den Hochschulen der im Referenzjahr 2009 ermittelte Betrag von rund 249 Millionen als Kompensation zur Verfügung gestellt."
Landesmittel für U 3-Ausbau nutzen Kurz vor dem Jahresende haben MdL Karl Schultheis und Martin Künzer, kinder- u. jugendpolit. Sprecher der SPD-Ratsfraktion, sich noch einmal zum Thema Kita-Ausbau geäußert. Hintergrund des Pressegesprächs waren die von der neuen rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf zusätzlich für den U 3-Ausbau bereitgestellten Gelder. Mit dem Nachtragshaushalt 2010 wurden den Kommunen 150 Mio. Euro, als Soforthilfe zur schnellen Umsetzung bereits beantragter, aber bisher nicht bewilligter Kita-Plätze und zusätzliche 520 Mio. Euro für den forcierten Kita-Ausbau zur Verfügung gestellt.Weiter ...

Zuschuss für die Burg Frankenberg
Mit dem Segen aus Düsseldorf kann die Umgestaltung der Burg Frankenberg beginnen. Das Gemäuer an der Bismarckstraße soll zu einem Bürger- und Kulturzentrum herausgeputzt werden. Geplant sind Räume für Vereine, oder Initiativen, im Turm soll Platz für kulturelle Veranstaltungen geschaffen werden und im Erdgeschoss soll sich ein gastronomischer Betrieb ansiedeln. Finanziell ist das 1,5 Millionen Euro schwere Projekt auf mehrere Schultern verteilt. Rund 500 000 Euro übernimmt die Stadt für Instandhaltung und Brandschutz. Der Verein Frankenb(u)erger erbringt einen großen Teil auch durch Eigenleistung, zudem fließen auch Mittel für den Denkmalschutz.
Nach Auskunft des SPD-Landtagsabgeordneten Karl Schultheis bekommt die Stadt nun einen Förderbescheid der Bezirksregierung Köln über 668 000 Euro. Schultheis ist froh „dass unsere Bemühungen erfolgreich waren“. Bei der Stadt geht man laut Presseamt davon aus, dass nach der Bewilligung der Mittel nun der Umbau Anfang nächsten Jahres beginnen kann"
Quelle:16. Dez. 2010 > Aachener Nachrichten

Aachen zieht Lehren aus „Stuttgart 21“
Bürgerforum spricht sich für intensive Beteiligung der Bewohner an allen Planungen aus. Regelmäßiger Dialog ist wichtig.
Von Werner Czempas Stuttgart 21“ geht um. Es geht um lebendige Demokratie, um mehr gelebte Demokratie in Städten und Gemeinden. Oder, wie das im Aachener Bürgerforum dessen Vorsitzender Karl Schultheis (SPD) jetzt ausdrückte, um eine „verbesserte Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern und dadurch insgesamt um eine bessere Politik“. Mit einem kühnen Schritt, dessen Folgen noch nicht abzusehen sind, entschloss sich das Bürgerforum, neue Wege einzuschlagen. Es geht um das Bahnhofsviertel.
Nicht, dass sich die Stadtverwaltung bislang schwer getan hätte, die Bürger an komplexen Planungen zu beteiligen. Zukunftswerkstätten, Stadtteilkonferenzen und ähnliche Formen etwa im Frankenberger Viertel, Rehmviertel, Ost- und bald im Nordviertel belegen die frühe Einbindung der Bürger. Die Umgestaltung des Marktplatzes Brand ist ein herausragendes Beispiel für direkte Beteiligung der Bürger.
Das Bürgerforum geht jetzt noch einen Tick weiter. Für das Bahnhofsviertel beschloss es einstimmig, „in Abstimmung mit dem Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen zunächst eine Bürgerinformation mit Diskussion zum Stand der städtebaulichen Maßnahmen durchzuführen“. Auch so etwas ist in Aachen nicht unüblich. Was das Neue ausmacht, ist der Zusatz: „Anschließend soll in Form von kleinen Gesprächsrunden mit einzelnen Beteiligten in lockeren Zeitabständen über Ergebnisse der aktuellen Planungsstände informiert werden.“ Kurz: Im regelmäßigen Austausch, im Abstand von drei bis sechs Monaten, wird die Verwaltung den aktuellen Planungsstand für das Bahnhofsviertel darstellen und mit Vertretern der Bürger diskutieren.
Dem nicht nachlassenden Drängen der Bürgerinitiative Bahnhofplatz ist es zuzuschreiben, dass es zu diesem Beschluss kam. Vorsitzender Harald von Reis, der sich schon beim Umbau des Bahnhofsvorplatzes und der Bahnhofstraße als streitbarer Sachwalter von Bürgerinteressen erwies, hatte bereits Anfang 2008 vorgeschlagen, was von der Verwaltung später als „nicht machbar“ abgelehnt und deshalb von der SPD-Fraktion im Sommer 2009 mit einem Ratsantrag unterstützt wurde: „Die Verwaltung wird beauftragt, analog zu anderen Stadtvierteln für das Bahnhofsviertel und die angrenzenden Bereiche ein Planungscafé einzurichten.“
Während die SPD ihren Antrag anderthalb Jahre dahindümpeln ließ, hakte von Reis im Bürgerforum beharrlich nach. Die Bürgerinitiative ist nun am Ziel. Der Vorsitzende, der als Diplom-Geologe bundesweit Bürgerinitiativen berät, demonstrierte in der Sitzung des Bürgerforums mit einer Powerpoint-Präsentation, dass es im Bahnhofsviertel eine Fülle offener Fragen gibt.
Viele Probleme
Die angesprochenen Probleme reichten vom Fußgängerübergang Bahnhofplatz Richtung Leydelstraße, die unbefriedigende Situation für Behinderte, die schlechte Abhol- und Bringsituation für DB-Kunden, das Fehlen von Kurzzeitparkplätzen, die zu verbessernde Anlieferung der Geschäfte und den Umbau der Lagerhausstraße über den südlichen Zugang des Hauptbahnhofs von Burtscheid bis hin zur heiklen Situation für Behinderte an der Aachen-Münchener-Treppe.
Die Politiker waren beeindruckt. Auch Architektin Astrid Urgatz, Expertin für „barrierefreies Bauen“, stand dem Bahnhofsviertel bei. Sie berichtete über ihre Erfahrungen nach einem Gespräch zwischen Bürgern und Verwaltungsvertretern zur Umgestaltung des Bahnhofs Rothe Erde: Ihr Gesprächsprotokoll habe sie allen Beteiligten zugeschickt, „von keinem“ aber eine Rückmeldung erhalten. Nicht nur das: „Nichts, aber auch gar nichts ist umgesetzt worden von den vorgeschlagenen Dingen, selbst die nicht, die wie die Verlegung der Behindertenparkplätze null Euro gekostet hätten.“
FDP-Vertreter Daniel George brachte es auf den Punkt: „Bürger fühlen sich nicht ernst genommen.“ Weshalb das Bürgerforum über die von der Verwaltung vorgeschlagene Info-Veranstaltung hinausging und den regelmäßigen Dialog Bahnhofsviertel beschloss. Mehr als nur ein Hauch von „Stuttgart 21” hält damit Einzug auch in Aachen. 14. Dez. 2010 Aachener Nachrichten - Stadt
Bekenntnis zum Kronenberg als Schulstandort
Die SPD wird den Kronenberg nicht abschreiben. «Der Vorstand der Aachener SPD hat ein einstimmiges Votum für den Kronenberg als Standort für eine erste Gemeinschaftsschule in Aachen beschlossen», so der Vorsitzende, Ratsherr Karl Schultheis. Die Entscheidung für eine zusätzliche, vierte Gesamtschule am Standort Sandkaulstraße sei keine grundsätzliche Entscheidung gegen den Schulstandort Kronenberg. Passend dazu hat sich am Freitag auch eine Elterninitiative für den Kronenberg als Standort einer Reformpädagogischen Sekundarschule ausgesprochen. Durch den Schließungsbeschluss gehe ein unersetzliches Angebot im Sekundarbereich verloren. Man müsse der Schule mindestens drei Jahre Zeit geben, dann werde sie mit ihrem «einzigartigen pädagogischen Konzept» die erforderlichen Schülerzahlen in den Eingangsklassen erreichen.
Quelle AZ 20.11.2010

Pressemitteilung
Die Region Aachen muss an das Hochgeschwindigkeitsschienennetz angeschlossen bleiben“
-Abgeordneten Ulla Schmidt und Karl Schultheis fordern Verkehrsminister zum Handeln auf-
Der Kampf für den Erhalt der ICE-Verbindung Aachen-Berlin geht weiter. Die Aachener SPD-Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt und der Aachener Landtagsabgeordnete Karl Schultheis wenden sich nun gemeinsam an den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer um die Wichtigkeit der Anbindung Aachens an das Hochgeschwindigkeitsnetz zu unterstreichen. Neben der immer noch im Raum schwebenden Abschaffung der Reservierungsfreiheit für den Thalys bedeute dies eine Schwächung der Anbindung der Region Aachen an den Ballungsraum Köln.
Selbst wenn es für die Aachenerinnen und Aachener mit der geplanten Verbindung Brüssel-Frankfurt (über Aachen und Köln) einen Ersatz geben sollte, so ist der Stadt Düren noch nicht geholfen. Sie kommt als Haltepunkt in den Plänen der Bahn nicht vor. Sollten die Pläne realisiert werden, würden für Aachen täglich vier und für Düren drei reservierungsfreie Schnellverbindungen nach Köln übrigbleiben. „Das ist klar zu wenig für eine Grenzregion, die als Wirtschaftsstandort attraktiv bleiben möchte“, befindet Schmidt. Auch der geplante Ausbau der ICE-Strecke nach London erscheine grotesk, wenn gleichzeitig Verbindungen im Nahverkehr verschlechtert würden.
Die Parlamentarier unterstützen damit den Ratsantrag der Aachener SPD-Fraktion, der die Stadt auffordert in der Sache für die Region zu kämpfen. „Insgesamt würde dies für die Pendlerinnen und Pendler aus der Region eine große Erschwernis und eine Senkung der Attraktivität des ÖPNV bedeuten. Wenn wir mehr und nicht weniger Verkehr auf die Schiene bringen wollen, ist dies der falsche Weg“, so der Aachener Landtagsabgeordnete und Ratsherr Karl Schultheis
25.10.2010

Pressemitteilung
Die Landesmittel zur Städtebauförderung in NRW sollen auf dem Niveau von 2010 gehalten werden
Sehr geehrte Damen und Herren,In einem Schreiben hat der Aachener SPD-Landtagsabgeordneten Karl Schultheis den Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Harry Voigtsberger, aufgefordert, auf Landes- wie auch auf Bundesebene darauf hinzuwirken, dass die von Bundesminister Ramsauer geäußerten Kürzungspläne des Bundesanteils an der Städtebauförderung nicht umgesetzt werden.„Eine Umsetzung der Sparbeschlüsse gefährdet wichtige Stadtwicklungsprojekte wie die Stadtteilerneuerung Aachen-Nord, den Umbau des Brander Marktes und die weitere Umsetzung der Route Charlemagne“, so Karl Schultheis.Die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen entsprächen nicht dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP, der eine Fortführung der Städtebauförderung auf dem bisherigen Niveau vorsehe, so Minister Voigtsberger in seiner Antwort an den Aachener Landtagsabgeordneten. Er sehe die Fortsetzung der erfolgreichen Stadtentwicklungspolitik gefährdet, wenn die Bundesregierung die angekündigten Sparbeschlüsse umsetze und sich somit weitgehend aus der gemeinschaftlich finanzierten Städtebauförderung zurückziehe. Die Landesmittel zur Städtebauförderung in NRW sollen auf dem Niveau von 2010 gehalten werden, weil sie für die Fortführung der bestehenden Maßnahmen sowie für neue Schwerpunktsetzungen unverzichtbar seien.
7.10.2010

Pressemitteilung
Karl Schultheis: Rot-Grün in Düsseldorf will NRW-Städten helfen – Über 4 Millionen Euro für die Stadt Aachen noch in diesem Jahr
Wenige Wochen nach der Wahl von Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin hat die rot-grüne Landesregierung einen Nachtragshaushalt in den Landtag eingebracht, der neben der Schaffung von 1.500 Lehrerstellen und zusätzlichen Mitteln für den Ausbau der Kleinkindbetreuung die Auszahlung von 300 Millionen Euro an die Städte und Gemeinden vorsieht. „Die alte schwarz-gelbe Landesregierung hat den NRW-Kommunen 130 Millionen Euro bei der Grunderwerbssteuer vorenthalten und mit 170 Millionen Euro die Städte und Gemeinden zu Unrecht an der Entschuldung des Landes beteiligt. Das werden wir jetzt korrigieren“, kündigt der Aachener SPD-Landtagsabgeordnete Karl Schultheis an. „Für die Stadt Aachen bedeutet das eine Finanzspritze in Höhe von 4.062.250,90 Euro noch in diesem Jahr.“ Die Änderung des Gemeindefinanzierungsgesetzes sehe vor, dass die Stadt Aachen 3.630.872 Euro zur freien Verfügung bekomme und 431.379 Euro für gezielte Investitionen. „Das Parlament wird nach kurzer Beratung bereits im kommenden Monat über den Nachtragshaushalt entscheiden. Ich hoffe, dass auch die CDU-Abgeordneten im Düsseldorfer Landtag unserem Vorschlag zustimmen werden. Dieses Geld steht uns in der Stadt Aachen zu und wir brauchen es dringend, um notwendige Aufgaben erfüllen zu können“, so Karl Schultheis.
Der SPD-Politiker kündigte an, dass dies keine einmalige Initiative der rot-grünen Koalition sei. Auch in den kommenden Jahren sollen die Städte und Gemeinden an den Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer beteiligt werden. „Die Entschuldung des Landes müssen wir auf Landesebene stemmen. Das ist unsere Aufgabe und darf nicht zu Lasten der Kommunen gehen, die ohnehin schon in einer finanziell schwierigen Lage sind.“ 22.10.2010

Pressemitteilung
„Die Region Aachen muss an das Hochgeschwindigkeitsschienennetz angeschlossen bleiben“
-Abgeordneten Ulla Schmidt und Karl Schultheis fordern Verkehrsminister zum Handeln auf-
Der Kampf für den Erhalt der ICE-Verbindung Aachen-Berlin geht weiter. Die Aachener SPD-Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt und der Aachener Landtagsabgeordnete Karl Schultheis wenden sich nun gemeinsam an den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer um die Wichtigkeit der Anbindung Aachens an das Hochgeschwindigkeitsnetz zu unterstreichen. Neben der immer noch im Raum schwebenden Abschaffung der Reservierungsfreiheit für den Thalys bedeute dies eine Schwächung der Anbindung der Region Aachen an den Ballungsraum Köln.
Selbst wenn es für die Aachenerinnen und Aachener mit der geplanten Verbindung Brüssel-Frankfurt (über Aachen und Köln) einen Ersatz geben sollte, so ist der Stadt Düren noch nicht geholfen. Sie kommt als Haltepunkt in den Plänen der Bahn nicht vor. Sollten die Pläne realisiert werden, würden für Aachen täglich vier und für Düren drei reservierungsfreie Schnellverbindungen nach Köln übrigbleiben. „Das ist klar zu wenig für eine Grenzregion, die als Wirtschaftsstandort attraktiv bleiben möchte“, befindet Schmidt. Auch der geplante Ausbau der ICE-Strecke nach London erscheine grotesk, wenn gleichzeitig Verbindungen im Nahverkehr verschlechtert würden.
Die Parlamentarier unterstützen damit den Ratsantrag der Aachener SPD-Fraktion, der die Stadt auffordert in der Sache für die Region zu kämpfen. „Insgesamt würde dies für die Pendlerinnen und Pendler aus der Region eine große Erschwernis und eine Senkung der Attraktivität des ÖPNV bedeuten. Wenn wir mehr und nicht weniger Verkehr auf die Schiene bringen wollen, ist dies der falsche Weg“, so der Aachener Landtagsabgeordnete und Ratsherr Karl Schultheis.
25.10.2010
Di, 20. Jul. 2010 Aachener Nachrichten von Alfred Stoffels
Ulla Schmidt und Karl Schultheis nennen die Berliner Politik „zynisch“
Die SPD sieht schwarz-gelb auf der ganzen Linie gescheitert
Aachen. „Diese Regierung vertritt nicht die Interessen der Menschen“ – Aachens SPD nahm gestern die schwarz-gelbe Koalition in Berlin voll ins Visier. Die Bundestagsabgeordnete Ulla Schmidt und ihr Landtagskollege Karl Schultheis warfen CDU und FDP vor, gleich in mehrfacher Hinsicht unsoziale Politik zu betreiben: beim Elterngeld, bei der Behandlung der Arbeitslosen, bei der sogenannten Gesundheitsreform sowieso. Fatal sei, dass sich auf absehbare Zeit nichts ändern werde, denn Neuwahlen scheue dieses Bündnis wie der Teufel das Weihwasser.
Die frühere Ministerin: „Die FDP will das nicht, weil sie mindestens die Hälfte ihrer Mandate verlieren würde, und Frau Merkel will es nicht, weil sie dann sofort eine Debatte um ihre eigene Person am Hals hätte.“ Der Aachener SPD-Vorsitzende: „Sie kann es ja auch eigentlich nicht. Und was Schwarz-Gelb angeht: Es war vielleicht eine Liebesheirat, aber viele Ehen sind schon nach drei Monaten gescheitert.“
Auf ganzer Linie gescheitert sehen die Sozialdemokraten CDU und FDP in puncto sozialer Kompetenz – nur noch „zynisch“ sei, was zum Beispiel in Sachen Elterngeld passiere. Gerade denen werde es genommen, „die eh nix haben“, die Ärmsten der Armen würden geschröpft, „das kann einfach nicht sein“. Ulla Schmidt will in Berlin die Beobachtung gemacht haben: „Diese Regierung ist mit Leuten bestückt, die mit der Lebenswirklichkeit nicht mehr das Geringste zu tun haben.“
Ganz übel ist bei den örtlichen Sozialdemokraten die Art und Weise angekommen, wie Schwarz-Gelb das Gesundheitssystem zu sanieren versuche – nämlich zu größten Teilen auf Kosten der Beitragszahler. Glasklar sei, dass die Krankenversicherung in einiger Zeit nicht mehr „auf solidarischer Ebene“ funktionieren werde, der Trend gehe eindeutig hin zu privater Absicherung. Schmidts Horrorvision: „Neue Medikamente bekommt irgendwann nur noch der, der Geld hat. Zehn Prozent der Versicherten verursachen 80 Prozent der Kosten, wer trägt die dann noch?“
„Trägt er das mit?“
Schwer enttäuscht zeigt sich Schultheis vom hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke, von dem bislang in diesen Dingen kein Sterbenswörtchen zu hören gewesen sei, obwohl er als Ärztefunktionär vom Fach sei – „trägt er das alles mit oder wie oder was?“ Überhaupt sei zu sagen, dass das CDU-Wahlkampfversprechen „Mehr Aachen in Berlin“ bis dato nicht zu besichtigen sei. Was allerdings nicht nur für Henke gelte, sondern auch für die Vertreter der FDP und der Linken.
Und wie steht’s im Lande NRW, das seit wenigen Tagen über eine rot-grüne Minderheitsregierung mit der Parteifreundin Hannelore Kraft an der Spitze verfügt? Schultheis wie Schmidt gehen davon aus, dass auch diese Kombination hält. Trotz des Mankos von einer Stimme sei das Vorhaben „ausbaufähig“; für wichtige Projekte werde es mit Sicherheit Mehrheiten geben, weil sich im anderen Fall ein schwarz-gelb-dunkelrotes Blockadebündnis zusammentun müsste.
Unter anderem auf zwei Personalien stützt die SPD ihre Hoffnung, dass es im Landtag zu schönen Abstimmungserfolgen kommt. So habe die CDU Karl-Josef Laumann von den vergleichsweise linken Sozialausschüssen zum Fraktionschef gewählt, „die CDA muss sich ja irgendwie bewegen“. Zum anderen sei Harry Voigtsberger Wirtschaftsminister geworden, durchaus ein Signal in Richtung FDP: Der Parteifreund aus Aachen war zuletzt Direktor des Landschaftsverbands Rheinland, an der Spitze einer Ampel-Koalition unter Einschluss der Liberalen.
Betreuungslücke in den Sommerferien verhindern
Die SPD-Ratsfraktion hat auf einer Pressekonferenz einen Ratsantrag vorgestellt, der verhindern soll, dass Kinder beim Übergang von der Kita in die Grundschule bzw. der Grundschule in die weiterführende Schule in den Sommermonaten zeitweise ohne Betreuungsplatz bleiben. Durch den späten Beginn der Sommerferien in den Jahren 2010-15 muss ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen überbrückt werden, weil die Betreuung in den Kitas bzw. den offenen Ganztagsschulen in der Regel bereits am 31. Juli endet. Der SPD-Antrag fordert die Stadtverwaltung auf, die Zahl der in den nächsten Jahren betroffenen Kinder und Betreuungseinrichtungen zu erheben und dem Rat eine Bedarfsplanung für eine ausreichende Zahl an Betreuungsplätzen in den Sommermonaten vorzulegen.
Wir dokumentieren an dieser Stelle zwei Artikel aus den Tageszeitungen AN und AZ. Weiter ...
Quelle: AN-Lokalredaktion Stadt Aachen, 10. Dezember 2009
Angst vor dem alten Kraftwerk
In der belgischen Atomanlage Tihange soll die Laufzeit um zehn Jahre verlängert werden. Die SPD fürchtet Störfalle und will die Sache verhindern.
Von Alfred Stoffels
Aachen. „Strahlung kennt keine Grenzen“, sagt Aachens SPD-Chef Karl Schultheis und begründet damit den Einsatz der örtlichen Sozialdemokraten in einer eher auswärtigen Angelegenheit. Sie reagieren mit Unverständnis auf die Absicht der belgischen Nachbarn, die Laufzeit des Atomkraftwerks Tihange um zehn Jahre zu verlängern. Per Ratsresolution sollen Bundes- wie Landesregierung aufgefordert werden, sich für einen Stopp dieser Pläne einzusetzen. Die SPD geht davon aus, dass sich die anderen Ratsparteien ihrem Vorstoß anschließen werden. Die Lebensdauer von Tihange, 25 Kilometer südwestlich von Lüttich an der Maas gelegen, soll nach dem Willen der wallonischen Regierung um zehn Jahre verlängert werden, was einen Betrieb bis zum Jahr 2025 bedeuten würde. Dazu SPD-Ratsfrau Dr. Heike Wolf, an der RWTH für den Strahlenschutz zuständig: „Je älter die Anlagen sind, desto reparaturanfälliger werden sie. Das ist nicht anders als bei Autos.“ Ratsherr Claus Haase: „Wir können in dieser Angelegenheit nichts entscheiden, aber wir sollten und werden unsere Meinung sagen“ – wenn der Wind wehe, dann aus Westen, und Radioaktivität „über die paar Kilometer“ in die Aachener Region zu transportieren, sei nun wirklich eine einfache Angelegenheit. Davor nämlich hat die SPD Angst: Dass bei einem Störfall in Tihange auch die Stadt Aachen in Mitleidenschaft gezogen wird. Verwiesen wird auf einen Vorgang im November 2002, als es im Block 2 zu einem rapiden Druckabfall kam, weil ein Ventil fälschlicherweise geöffnet wurde. Dass eine Verlängerung der Laufzeit von 40 auf 50 Jahre, wie jetzt an der Maas vorgesehen, die Sicherheit erhöhe, sei in keinster Weise anzunehmen. Namen wie Harrisburg, Tschernobyl, Biblis oder Krümmel werden von der SPD angeführt, um auf die stetigen Gefahren der Atomindustrie hinzuweisen. Insbesondere die Tschernobyl-Katastrophe habe deutlich gemacht, wie schwer die ganze Technologie zu beherrschen sei; noch immer litten Millionen von Menschen an den Folgeschäden, sei ein Großteil der Wälder nach wie vor radioaktiv verseucht. „Unverantwortlich“ In der Resolution, die der Rat verabschieden soll, heißt es unter anderem: „Immer wieder gibt es gefährliche Zwischenfälle bei Kernkraftwerken. Die Risiken steigen mit jedem Betriebsjahr. Alte Meiler länger am Netz zu lassen, ist daher unverantwortlich.“ Ob ein deutscher Protest in Belgien viel ausrichtet, wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung selbst eine Verlängerung der Laufzeiten vorhat? Schultheis: „Wir sind generell für einen Ausstieg aus der Atomenergie. Es gibt keine gesicherte Endlagerung, das Restrisiko ist unbeherrschbar.“ Daher sei man zuversichtlich, dass die Anti-Tihange-Resolution im Stadtrat breite Unterstützung finde – „wir müssen einfach Dampf machen in dieser Sache“.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands AachenSPD AachenSPD – Heinrichsallee 52 – 52062 Aachen 26.06.2009 betr.: Schulverband Ostviertel.
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Bürgerinnen und Bürger, viele von Ihnen haben in den letzten Wochen über die Zukunft der Schulen im Aachener Ostviertel diskutiert, viele von Ihnen haben sich auch für den Erhalt des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, der Hugo-Junkers-Realschule und der Hauptschule Aretzstraße eingesetzt. Das ist ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt im Aachener Ostviertel. Ausgangspunkt der schulpolitischen Debatte war und ist die Entwicklung der Schülerzahlen im Ostviertel, die insgesamt rückläufig ist. Davon besonders betroffen ist vor allen Dingen das Geschwister-Scholl-Gymnasium, aber auch die Hauptschule Aretzstraße. Das würde nach dem in Nordrhein-Westfalen geltenden Schulrecht bedeuten, dass eine Schülerin oder ein Schüler im Ostviertel in näherer Zukunft kein Abitur mehr machen könnte, weil wir Schulen schließen müssen. Deshalb hat die Aachener Schulverwaltung schon früh mit dem Regierungspräsidenten in Köln Kontakt aufgenommen, um die Möglichkeiten einer verbindlichen Kooperation, beziehungsweise den Aufbau einer Verbundschule prüfen zu lassen. Das Ergebnis der Gespräche war ernüchternd. Denn solche Formen der Zusammenarbeit wurden grundweg abgelehnt. Diese Ablehnung führte dazu, dass sich eine breite Mehrheit im Rat für die gesetzlich einzige Möglichkeit, nämlich den Aufbau einer 4. Gesamtschule aussprach, allerdings unter drei Bedingungen: Ganztagsschule, Angebot einer Sekundarstufe 2 und Integration der pädagogischen Konzepte der drei Schulen. Wenn Landesregierung und Regierungspräsidium diese Vorgaben ablehnen, ist die Mehrheit des Rates nicht bereit, eine 4. Gesamtschule aufzubauen. Nur bei der Erfüllung dieser drei Bedingungen wäre ein solches Vorgehen gegenüber den drei betroffenen Schulen verantwortbar, die ohnehin aus jeweils verständlichen Gründen einer Aufgabe der Selbstständigkeit ihrer Schulen ablehnend gegenüber stehen. Landesregierung und Regierungspräsidium lehnen diese Rahmenbedingungen ab. Wie es scheint, hat das zu einem Sinneswandel geführt, so dass der Regierungspräsident und die Landesregierung jetzt bereit sind, einem Schulverband Aachen-Ost als Musterprojekt zuzustimmen. Wir wollen diesen Vorschlag jetzt gemeinsam mit den Schulen umsetzen, um die Zukunftschancen unserer Kinder im Ostviertel und den angrenzenden Stadtbezirken zu sichern und zu verbessern. Unsere Ziele für die drei Schulen des Schulverbandes sind dabei: mehr gemeinsamer Unterricht, bessere Durchlässigkeit zwischen den drei Schulformen und mehr und bessere Schulabschlüsse. Lassen Sie uns für den Erfolg dieses Modells gemeinsam arbeiten! Wir erwarten allerdings die Einhaltung der Zusagen des Regierungspräsidenten und erwarten, dass der neue Schulverband auch eine Perspektive für die 250 abgewiesenen Schülerinnen und Schüler für eine Gesamtschule bieten wird. Mit freundlichen Grüßen Ihr Karl Schultheis MdL
Infostände auf dem Neumarkt 2009
 - Karl Schultheis MdL mit Ulla Schmidt MdB und Uwe Zink, Kandidat Städteregionspräsident
 - mit Mathias Dopatka, Jusovorsitzender und Stadtratskandidat
2. Alleenfest anlässlich der Befreiung des Mittelstreifens in der Oppfenhoffallee/Viktoriaallee von Autos
Anläßlich des 2. Jahrestages der Befreiung der Mittelstreifen der Oppenhoffallee und der Viktoariaallee veranstalteten Bürger und Bürgerinnen des Frankenberger Viertels,m bei wunderschönem strahlendem Sommerwette ein Fest unter dem Titel "Ein Viertel präsentiert sich".
Verantwortlich zeichnete die Initiative " Der Frankenb(u)erger". Gaststätten, Gewerbetreibende, Dienstleister, Initiativen und viele Anwohner boten eine bunte und reichhalte Angebotspalette an Speisen, Getränken und sehr schönen und reichhaltigen Flohmarktständen.
Eingangs der Oppenhoffallee wurde seitens der Bürgerstiftung unter tatkräftiger Mithilfe von Karl Schultheis, MdL, der der SPD Ratsherr für das Frankenberger Viertel ist, ein Grassofa gebaut, das mit grosser Begeisterung von den zahlreichen Besuchern des Viertelfestes angenommen wurde.
Das Frühlingsfest auf dem Neumarkt am 25.5.2008
Alleenfest auf den autofreien Mittelstreifen
Aachen. Seit Mitte Juli sind die Mittelstreifen auf der Oppenhoffallee und der Viktoriaallee auf Initiative der „Arbeitsgruppe Parken“ des Frankenberger Viertels autofreie Zonen. Wo die Autoreifen der parkenden Fahrzeuge jahrzehntelang den Boden unter sich zerdrückten, sprießen mittlerweile wieder zaghaft, doch sichtbar die Grashalme. Nun ist es Sache der Frankenberger Initiative „Alleen-gruppe“, sich zu überlegen, was mit dem entstandenen Freiraum angefangen werden soll.
Eine erste Antwort darauf war das „Alleen-Fest“, das am Samstag auf den Mittelstreifen der beiden Alleen stattfand. Händler aus dem Viertel stellten an Ständen ihre Ware vor, und auch verschiedene Restaurants nutzten die Gelegenheit, den Frankenbergern Kostproben aus Küche und Keller anzubieten. Die Viktoriaallee widmete sich vor allem den kleinen Anwohnern mit Spielen und Kinderschminken. Für Christoph Lenssen aus der „Alleengruppe“ war der gemeinsame Nachmittag nur ein Zwischenschritt, bis geklärt ist, wie es mit den Mittelstreifen weitergehen soll. Geht es nach ihm, dann werden sie der Außengastronomie zugeteilt. (jpm)Aachener Nachrichten 16.10.2007
Impressionen aus dem Frankenberger Viertel mit Neumarkt, Frankenbergerpark u.a....
Schultheis setzt sich für Gemeinschaftsschule ein SPD-Chef kritisiert schwarz-gelbe Schulpolitik Aachen. Für die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen hat sich der Aachener Landtagsabgeordnete Karl Schultheis (SPD) ausgesprochen. Der schwarz-gelben Landesregierung hat er zugleich vorgeworfen, mit ihrer Schulpolitik die „ungerechte Auslese von Kindern“ zu zementieren.Schultheis setzt sich für längere gemeinsame Lernzeiten in einer Gemeinschaftsschule ein, die alle Bildungsgänge und -abschlüsse – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur – umfasse. „Ich kann verstehen, dass viele Eltern und Lehrer Angst vor dem Ende der Grundschulzeit haben, wenn für ihre erst neunjährigen Kinder bereits die Entscheidung für die weitere spätere Schullaufbahn fällt“,heißt es in einer Pressemitteilung. Zugleich seien Gemeinschaftsschulen die richtige Antwort auf sinkende Schülerzahlen. Nur so könnten wohnortnahe Angebote erhalten werden. Schultheis kritisiert zudem die Pläne für den Samstagsunterricht. Dies sei die falsche Antwort auf die steigende Nachfrage nach Ganztagsangeboten.
Quelle: Aachener Nachrichten 4.9.2007
Mittelstreifen der Oppenhoffallee endlich autofrei!
20 Jahre hat es gedauert, jetzt ist es endlich erreicht: Der Mittelstreifen der Oppenhoffallee ist autofrei! Erreicht wurde dies durch die Zusammenarbeit von Verwaltung und der "Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel". Um ein Parkchaos zu verhindern, wurde in den Seitenstrassen Schrägparken eingeführt. Endlich können sich die Bäume auf dem Mittelstreifen erholen und es zeichnet sich ab, dass die Oppenhoffallee eine Oase der Erholung für die Bewohner des Viertels wird.
Am 9.7.2007 eröffente die Stadtverwaltung den "autofreien Mittelstreifen" mit einem Umtrunk, bei dem die Beigeordnete Gisela Nacken in Gegenwart vieler Bürgerinnen und Bürger und unter Beteiligung verschiedener Mitglieder der SPD Ost die geleiste Arbeit und Planungen erläuterte
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